United in Berlin (against sexism & racism)

Weit über 10.000 Menschen beteiligten sich am Samstag in Berlin an Protesten gegen Sexismus, christlichen Fundamentalismus und für sexuelle Selbstbestimmung (aus Anlass des alljährlichen Marsches der selbsternannten „LebensschützerInnen“, die Schwangerschaftsabbrüche vollständig illegalisieren wollen) und gegen Rassismus, rechte Hetze und für Bewegungsfreiheit (um eine Woche vor der Bundestagswahl die Stimmen derer hörbar zu machen, die nicht gehört werden sollen) und viel mehr … und hier folgen einige Ansichten davon.

Allein 2.000 Menschen nahmen an der Demonstration What the fuck
gegen den christlich-fundamentalistischen „Marsch für das Leben“ teil (und noch mehr insgesamt an Protesten und Blockaden dagegen).

Sexarbeiter*innen- & Unterstützer*innenblock auf der Demonstration


unterwegs …


… und am Brandenburger Tor

Mittags startete die antirassistische Parade Welcome United (We’ll Come United) mit unglaublich vielen unterschiedlichen Motivwägen vom
Bundesinnenministerium aus durch die Stadt.

die Spitze der Demonstration


gegen alle Ketten und Mauern (briser les chaîns mental)


wieder der rote Regenschirm der Sexarbeiter*innen-Organisierung

Wir werden uns nicht daran gewöhnen, was vor unseren Augen passiert und zur Normalität erklärt wird: Die Tage werden nicht besser. Das Leid und der Tod sind keine Ausnahme. Sie prägen unser Leben und den Alltag aller, die in diesem Land noch immer nicht dazugehören oder versuchen, hierher zu kommen. Menschen werden beleidigt, bespuckt, geschlagen. Die Solidarität von Hunderttausenden wird mit Füßen getreten. Wir werden misstrauisch angeguckt. Sie bauen Zäune, um uns nicht hereinzulassen. Sie schieben uns ab, damit wir verschwinden. Aber wir sind da. Wir bleiben. Wir haben unsere Hoffnung. Wir haben unsere Wünsche. Wir leben. Welcome united.
(aus dem Aufruf für die Parade)


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