Tag-Archiv für 'veranstaltung'

Frauenfilmfestival 4.- 9. April in Dortmund

Seit 30 Jahren findet in Dortmund das Internationale Frauenfilmfestival (in jährlichem Wechsel mit der Kölner Ausgabe) statt – in diesem Jahr stehen vom 4. bis 9. April 2017 unter dem Titel IN CONTROL…of the situation / Alles unter Kontrolle etwa 120 aktuelle und historische Filme, Performances und Diskussionen auf dem Programm.
Das Messbare hat Einzug in alle Lebensbereiche gehalten. Doch während Überwachung allgegenwärtig ist, gerät die Welt zunehmend außer Kontrolle. Immer wieder tauchen neue Krisengebiete auf der Landkarte auf, Konflikte verfestigen sich, Menschen müssen fliehen.

Informationen über das diesjährige Festival finden sich hier

Kinoreihe „Weltsichten“

Diesen Samstag startet im Kino im Dortmunder U die Filmreihe „Weltsichten“ mit dem Film „Das Mädchen Wadjda“ der saudi-arabischen Regisseurin Haifaa Al Mansour. Die Kinoreihe, die vom Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund │Köln initiiert und zusammen mit dem Projektteam Betriebliches Mentoring für geflüchtete Frauen (PerMentl) durchgeführt wird, soll sich besonders an Frauen mit und ohne Fluchterfahrung oder Migrationshintergrund und ihre Familien richten (aber auch an alle anderen Interessierten). Einmal im Monat wird ein preisgekrönter Film der letzten Jahre zu sehen sein – Filme von und über Frauen, ihre Konflikte, ihren Mut und ihren Lebenswillen.

Das Mädchen Wadjda | Bild: Neue Visionen Filmverleih

Samstag, 19.11.16 | 17 Uhr | Kino im Dortmunder U | DAS MÄDCHEN WADJDA | Regie und Drehbuch: Haifaa Al Mansour | Saudi-Arabien/Deutschland 2012, 97 Min. | Arabisch mit deutschen Untertiteln

„Das Mädchen Wadjda“ ist ein Film über ein 11-jähriges Mädchen in Riad in Saudi-Arabien. Wadjda träumt davon, das grüne Fahrrad zu besitzen, das sie jeden Tag auf dem Schulweg sieht, und mit diesem Rad ein Rennen gegen ihren Freund Abdullah, einen Nachbarsjungen, zu fahren und zu gewinnen.

Den Programmflyer mit dem Filmprogramm und weiteren Informationen findet ihr hier .

Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei.

We are born free. Freedom of sexual orientation is a human right

Die African Refugees Union und der International Women Space in Berlin rufen für den 29. März 2014 zu einer Demonstration auf, um gegen die Kriminalisierung lesbischer, schwuler, bi und trans* Menschen in Uganda und Nigeria zu protestieren.

ENOUGH is ENOUGH!
WE ARE BORN FREE!
Freedom of sexual orientation is a human right.

LET US PROTEST TOGETHER AGAINST THE DISCRIMINATION OF LGBTs AT THE UGANDAN AND NIGERIAN EMBASSIES IN BERLIN!

The Presidents of Uganda and Nigeria Museveni and Goodluck just signed new bills criminalizing homosexuality.
This law, which is based on a anti-homosexuality law from the colonial-era, institutionalizes discrimination and violence in society by inciting harassment and brutal actions against LGBT people in the country. It neglects their rights and freedom. If a person is caught or reported as gay, lesbian, bisexual or transgender, the punishment is life imprisonment.

Den gesamten Aufruf lesen

Die Demonstration beginnt um 14:00 Uhr am Refugee Protest Camp auf dem Oranienplatz und führt zur Botschaft Nigerias und zur Botschaft Ugandas und endet wieder auf dem Oranienplatz.

Nachtrag:
Am 26.03. findet bereits eine Veranstaltung unter dem Titel „Westlicher Imperialismus oder koloniales Erbe? – Zur Geschichte und aktuellen Situation der Rechte von LGBTI in Uganda“ statt:

Anlässlich der Unterzeichnung des neuen Anti-Homosexuellen-Gesetz durch Präsident Museveni ist die gefährliche Situation von Homosexuellen in Uganda in der letzten Zeit verstärkt in den medialen Fokus gerückt. Als Reaktion darauf wurde seitens der Weltbank sowie westlichen Staaten wie den USA und Niederlanden angekündigt, finanzielle Hilfsleistungen an den ugandischen Staat auszusetzen. Dies wiederum bestärkt die vorherrschende Auffassung in der ugandischen Gesellschaft, die Rechte von LGBTI Menschen sei ein schädliches Exportprodukt des westlichen Imperialismus.
Währenddessen wird in Deutschland weiterhin die große Mehrheit an Geflüchteten, die wegen der Verfolgung aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Asyl beantragen, abgelehnt.
Worin besteht die neue Qualität der Verfolgung durch dieses Gesetz, was ist der Kontext und die Vorgeschichte? Wie war die Situation bisher für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transmenschen und Intersexuelle in Uganda, sowohl auf der rechtlichen als auch auf der gesellschaftlichen Ebene?
Und wie war das vor der Britischen Kolonisierung?

Diskussion mit drei Flüchtlingen aus Uganda und Aktivistin aus dem „International Women Space“
Ort: Berlin, SO36

Hausfest im Langen August

Samstag, 21. September, ab 15:30 Uhr

Seit etwa einem Jahr nutzen wir die Räume im Langen August. Das Frauen*-Internationalismus-Archiv Dortmund und das Ruhrgebiets-Internationalismus-Archiv freuen sich daher, ihre Arbeit auf dem Hausfest des Langen August vorzustellen. Neben unseren Räumlichkeiten präsentieren wir den Film Da.Sein, der von Menschen handelt, die von Deutschland aus in verschiedene Städte Afrikas abgeschoben wurden. Der Film wird nur vier Tage zuvor in Wien uraufgeführt.

Die Schauplätze von Da.Sein sind u.a.: Sokodé, zweitgrößte Stadt Togos, in den 1990er-Jahren Widerstandshochburg gegen das repressive Regime von Präsident Gnassingbé Eyadéma. Die 20-Millionen-Metropole Lagos, aus der Perspektive eines Hinterzimmers, eines Fußballplatzes und eines fahrenden Autos. Ein Refugee-Protestcamp in Hamburg. Wien: Ottakring, Favoriten, Westbahnhof, eine Sportanlage.
Unter den Protagonist_innen: eine Krankenpflegerin und ihr Sohn. Ein Fußballspieler. Ein ehemaliger Chauffeur, der gerne Busfahrer wäre. Die Betreiberin einer kleinen Schneiderei.
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Am Abend wird gefeiert, unter anderem mit Compania Bataclan, DJ Joni und Waving the Guns.

Near & Far, Coming Soon

upcoming events: near …

Feministische Demonstration: Raise your voice – your body your choice!
09.03.2013 | 11 h | Bremer Platz | Münster
Wie bereits in den vergangenen Jahren soll auch in diesem Jahr der von „EuroProLife“ organisierte Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ in Münster stattfinden. Dabei versammeln sich Abtreibungsgegner*innen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Ausrichtung, um mitsamt ihren Kreuzen ein sexistisches, homophobes und frauen*feindliches Weltbild auf die Straße zu tragen und Frauen ihr Recht auf Selbststimmung abzusprechen. *mehr*

Internationales Frauenfilmfestival | 09. – 14.04.2013 | Dortmund
Programmschwerpunkt 2013 – EXZESS

Exzesse allüberall: Dramatische Zahlen und Fakten über die globalen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Krisen sind Alltag geworden. Die größtmögliche Ausbeutung von Ressourcen, der beschleunigte technologische Wandel in allen Sektoren des Wirtschaftslebens und die allumfassende Digitalisierung des Alltags schaffen immer schneller neue Strukturen. *mehr*
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Migration und Frauenrechte in Westafrika

Mit Yayi Bayam Diouf (Dakar) und Adjovi Boconvi (Dortmund)

Empowerment-Strategien westafrikanischer Frauen in der Diaspora und im Herkunftsland

Tausende Menschen sterben jedes Jahr bei dem Versuch, auf dem Bootsweg von Afrika nach Europa zu gelangen. Über 70.000 Menschen aus West- und Nordafrika sind allein in den letzten Jahren an der Küste der Kanarischen Inseln und Spaniens gestrandet. Als Yayi Bayam Dioufs 27-jähriger Sohn 2006 mit rund 80 Menschen in einem Boot zwischen der Küste Westafrikas und den Kanarischen Inseln starb, fasste sie einen Entschluss im Senegal die Organisation COFLEC zu gründen – einen Zusammenschluss aus Frauen, der sich sich um zurückgelassene Familien so genannter Boatpeople kümmert und sich für konkrete Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen und besonders der Frauen in Westafrika einsetzt.

Yayi Bayam Diouf ist auf Rundreise der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW. Adjovi Boconvi ist antirassistische Aktivistin und hat 2011 an der Karawane für Bewegungsfreiheit von Bamako nach Dakar teilgenommen.
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24.10.2012 | 19:30 Uhr | Bochum | Bahnhof Langendreer | Studio 108